Im Kampf um den Klassenerhalt haben die Handballdamen um Trainer Rene Baude am vergangenen Wochenende einen wichtigen 22:21-Erfolg gegen die HSG Gedern/Nidda eingefahren.

Sie hatten sich für das Spiel viel vorgenommen. Die zuletzt stark kritisierte Körpersprache und Einstellung im Spiel gegen Eddersheim wollte man durch eine kämpferische Leistung über 60 Minuten vergessen machen. Um auch in der Tabelle den Anschluss nicht zu verlieren, war der Sieg gegen den Tabellenachten umso wichtiger. Die Anfangsphase war ausgeglichen mit leichten Vorteilen auf Seiten der Borussinnen, dabei konnte sich aber keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen und so gingen die Damen mit einem 11:11 Unentschieden in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kam der BVB immer besser in die Partie. Sowohl der Angriff als auch die Abwehr -mit einer überragenden Annamarie zwischen den Pfosten-spielten stark auf und man erkämpfte sich bis zur 54. Minute eine Fünf-Tore-Führung (21:16). Doch die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Wer zu diesem Zeitpunkt dachte, dass das Spiel schon entschieden war, irrte sich gewaltig. Durch eine taktische Umstellung in eine offensivere Deckung verlor das junge Team den Faden und ein 5:1-Lauf der Gäste innerhalb von fünf Minuten brachte eine packende Schlussphase, die mit dem glücklicheren Ende für die Handballdamen aus Dortmund 22:21 endete.

Da die direkten Konkurrenten aus Recklinghausen und Solingen keine Siege einfahren konnten, zeigt der Blick auf die Tabelle, wie wichtig dieser Erfolg war. Es sind nur noch 2 Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz. Für die Damen geht es dann in der 3. Liga am 13.2 zum weitesten Auswärtsspiel nach Luxemburg.