Borussia Dortmunds Handballdamen haben auch ihr erstes Heimspiel gewonnen. Vier Tage nach dem 34:21-Auftaktsieg gegen Rosengarten-Buchholz setzte sich der Vorjahres-Erste mit 35:17 (15:7) gegen den VfL Oldenburg durch. Am kommenden Samstag startet die EHF Champions League.

Nach zerfahrenem Beginn mit vielen Fehlern vornehmlich im Offensivbereich und einem Zwischenstand von 2:2 nach acht Minuten nahm Trainer Andre Fuhr seine erste und einzige Auszeit des Spiels und gab seiner Mannschaft mit entsprechenden Wechseln die richtigen Impulse. In der Folge konnte sich der BVB mit einer Siebener-Torserie auf 9:2 absetzten. Auch der Versuch des Gästetrainers, im Angriff – wie am Wochenende gegen Metzingen erfolgreich praktiziert – mit einer siebten Feldspielerin zu agieren, brachte nicht den gewünschten Erfolg, sondern verhalf den Borussinnen zu einigen einfachen Toren. Somit ging es mit einem 15:7 in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang waren die Schwarzgelben ihrem Gegner hoch überlegen, zeigten einige sehenswerte Angriffe und konnten ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen, so dass am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 35:17-Sieg stand. Beste Werferinnen auf BVB-Seite waren mit jeweils fünf Treffern Inger Smits, Delaila Amega und Johanna Stockschläger. Im Tor zeigte Isabell Roch eine sehr starke Leistung und konnte zwei Siebenmeter entschärfen.

Die Partie vom zweiten Bundesliga-Spieltag war auf den heutigen Mittwoch vorgezogen worden, da am kommenden Wochenende die EHF Champions League startet. Das erste von 14 (!) Vorrundenspielen in der Gruppe B bestreiten die BVB-Damen am Samstag bei Odense Haandbold. Anwurf ist um 16 Uhr. (br)